Sonntag, 3. Oktober 2010

Eine ganz normale Woche...

Vom 13. bis zum 17. hatten wir eine ganz normale Arbeitswoche, was das heißt, werde ich im Folgenden mal etwas schildern.
 
Montag bis Mittwochs und Freitags Vormittags bin ich immer im Centre, dort helfe ich den Kindern bei den Aufgaben, die sie bekommen, indem ich ihnen erkläre, was sie machen sollen oder auch mal einen Stift mithalte. Ansonsten gucke ich in der Spiel- und Konstruktionsphase (irgendwas bauen), was die Kids machen und sorge in einem Teil für etwas Ordnung. Meistens spielt man nebenbei auch mit den Kindern oder sie sind einfach glücklich, auf meinem Schoß sitzen zu können. Ebenso helfe ich dann beim Essen ausgeben oder auf das Bad aufpassen, während die Kinder kommen vor dem Mittagessen.
Relativ spontan bin ich zwei Nachmittage im PUSH-Office (home based care), dort haben wir eher administrative Aufgaben, momentan entspannen wir dort aber eher und machen ab und zu ein Personenregister weiter. Die Nachmittage im Office sind meist entweder interessant (mit Arbeit) oder eher langweilig (zwar Leute da, die reden aber alle Zulu). Ich hoffe, dass sich daraus noch etwas mehr entwickelt.
Donnerstags ist der einzige Wochentag, an dem ich nicht im Centre bin. Der Tag ist meistens etwas spontan. Einmal im Monat ist morgens um halb acht das sogenannte „Inner City Ministries Network Meeting“, bei dem sich ein paar Organisationen zum Austausch treffen, die in der Innenstadt tätig sind. Dabei kann man sehr gut ein paar Aktivitäten und Projekte kennenlernen und ich werde auch ein paar davon besuchen. Außerdem gibt es auch immer gutes Frühstück ;)
Außerdem ist um zwanzig nach zwölf immer das ELCSASO-Meeting auf dem Unigelände (das war die Studentengruppe). Und wir sollen donnerstags (oder samstags) auch noch im Student-Y (unser Zuhause) was machen, da wird grad etwas neues gestartet. Was das wirklich ist und was wir da dann machen sollen, kann ich euch leider nicht sagen, weil ich es selber nicht weiß :-D
Viele haben mich schon gefragt, was wir denn am Wochenende machen. Das ist schwer zu beantworten, da sich das meistens erst zwei Tage im Voraus ergibt. Samstags haben wir eigentlich wirklich frei, aber eigentlich hatte ich bisher fast immer etwas. Einen Samstag war der ELCSASO-Launch, dann war ich in einem Township-Outreachprojekt. Einen wirklich freien Samstag waren wir mal im Kino oder kommendes Wochenende treffe ich mich mit Stephan (dem anderen ELM-Freiwilligen in Durban). Einen Samstag werden wir zusammen mit Kimnor (einem Mitarbeiter im Student-Y) zum „Early Morning Market“ gehen, das ist hier in Durban ein Riesenmarkt, der die ganze Woche stattfindet, da freue ich mich schon sehr drauf.
Sonntags gehe ich dann meistens zusammen mit Mike in einen Gottesdienst, das Problem ist, dass wir nicht immer in allen Gemeinden gleichzeitig sein können und uns somit immer entscheiden müssen.

Nachtrag: Diesen Samstag war ich zusammen mit Stephan im Gateway-Shoppingcentre. Das ist eine der größten Malls in ganz Afrika (150000m²). Wie das Problem immer bei solch riesigen Malls ist, haben wir bestimmt nicht alles gesehen und trotzdem war es schon groß für meinen Geschmack. Hier ein paar Funde aus einem Musikshop ;)

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